Im Gespräch: Susanne Limbach mit Oliver Hübner

Viel Licht und so manch Laster – das war die Novemberlese

Mit ‚Licht und Laster‘ ging es bei den 4writern thematisch in die Adventszeit. Und damit sind die Lichter für das erste Jahr Lesebühne in der Jugendkunstschule auch schon erloschen. Ja, leider. Denn es war ein wildes Jahr, voll neuem Schwung und spannender Ideen! Die 4writer erobern Unnas Bühnen! Also eine Bühne bisher, die Bühne im Aktionsraum der Jugendkunstschule. Aber die sowas von!

Mörderische Schwester aus Holzwickede

Im Gespräch: Susanne Limbach mit Oliver Hübner

Im Gespräch: Susanne Limbach mit Oliver Hübner

In guter Tradition teilten wir den Abend auch zur Novemberlese in drei Hälften und stellten im mittleren Block einen Gast vor. Die Holzwickeder Autorin Susanne Limbach brachte als unser Novembergast Spannendes mit: Krimikurzgeschichten. Doch nicht nur, denn ihr Buch, das sie mitbrachte, hat zwei Seiten. Also natürlich mehr Seiten, aber es kann von vorn und von hinten beginnend gelesen werden. In der einen Richtung Krimi, in der anderen berührende Kurzgeschichten. Die Krimis spielen eher so an der Küste „Tödliche Flaschenpost ‚ daher auch der Titel, die Kurzgeschichten mit Titel „Tausend Träume“ spielen zum Teil in unserer Region.

Susanne Limbach ist teil der mörderischen Schwestern und und wurde für den Agatha-Christie-Krimipreis nominiert.

Nutella, Rotwein und andere Laster

Und die 4writer so? Es scheint der Beginn einer neuen Tradition, zum zweiten Mal begann das Programm mit dem 4writer-Blues. Und, wer die früheren Leseabende besucht hat, mag es nicht so recht glauben, wir haben ihn sogar geprobt! Und was waren nun die Laster? Mareike stand zu ihrer Nutellasucht, Oliver brachte den roten Wein ins Spiel, Sabine mit Text und Lied das schönste aller Laster: die Liebe.

4writer Lese: Daniel darf den Gong schlagen

Daniel darf Gong!

Und die 4writer wären nicht die 4writer, würden sie nicht das Thema zum Wortspiel nutzen: Daniel führte einen Laster direkt gegen eine Straßenlaterne, Oli sprach diesmal als Autobahnfahrer über seine unrühmlichen Begegnungen mit der Lasterflotte der Republik in seinem Text ‚Lastafahn‘:

Dann geht es Bergauf, mit 65 maximal
Vor mir, der fährt 60: links rüber egal!
Ich blinke und schwenke, ich schaukle und wemse
Ich trinke und lenke, du gehst in die Bremse!

Multimedia multikulturell: Bollywood im Kohlenpott und westfriesische Walfänger

Multimediales brachte der Abend in Form von Trailern: Daniel war zuletzt in mehreren Filmproduktionen involviert und zeigte diese in Form von Trailern. So stellte er das Projekt „Streetwork goes Bollywood“, eine Spielfilmproduktion mit dem Bergkamener Jugendzentrum Streetwork vor, das im Frühjahr sogar im Kino gezeigt wird. Daniel war hier für Kamera und Drehbuch verantwortlich.

Das hier ist noch nicht der Trailer, aber das ‚Making-of.‘

Premiere hatte eine Podcasteinspielung. Unser Hollandexperte Oli spielte einen Ausschnitt seines deutsch-niederländischen Podcasts Polderblick ein. Mit stimmungsvollen Fotos der Nordseeinsel Ameland unterlegt, staunte das Publikum über Walfängergeschichten der kleinen westfriesischen Insel.

Licht und Laster: die 4writer zum Schlußapplaus

Das war ziemlich Spitze: Licht und Laster mit den 4writern

Abgerundet wurde der Abend durch die gemütliche Herbststimmung, die Mareike uns literarisch mitbrachte. Und durch die Gewissheit, dass die bevorstehende Weihnachtszeit viele gemütliche Lichter und manch süßes Laster bereit hält.

Doch 2017 ist nicht Schluss, im neuen Jahr geht es weiter.
Wir sehen uns am 26. Januar, wenn Ihr mögt und wenn es heißt:

Vielleichtversprechen!

Äh, ganz sich! Wir freuen uns auf Euch!

 

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