Zu Gast bei den 4writern: Alfred Buß - Theologe mit Weltblick

Vielleichtversprechen – Jahresauftakt mit Pastor a. D. Alfred Buß

Versprochen? Schaun mer mal!

‚Jo‘ ist das neue Vielleicht. Wo man früher ’schaun mer mal‘ sagte, fällt heute das ‚bin dabei‘ nicht allzu schwer. Knöpfchen in der Sozial Media App drücken, teilnehmen. Oder auch nicht. Das Vielleichtversprechen ist also modern, en vogue. Und die Verbindlichkeit? Weiß man immer manchmal nie. Wir sind gespannt, wie wir das Thema in unserer ersten Lesung 2018 verwursten. Das werden wir. Ähem, und es ist auf keinen Fall blasphemisch gemeint, wenn unser Gast zu diesem Thema ein Theologe ist …

„Vielleicht Versprechen“ mit „Poetry + music“

Lesebühne der 4writer an der JKS mit Gast Alfred Buß

Das literarische Quartett der „4writer“ aus Oliver Hübner, Daniel Schinzig, Mareike Kohlstrung und Sabine Miermeister lädt am Freitag, 26. Januar um 19.30 Uhr erstmals in diesem Jahr wieder zu „Poetry+ music“ in den Aktionsraum der Jugendkunstschule ein.

Passend zum Jahresbeginn steht die Lesebühne diesmal unter dem Titel „Vielleicht Versprechen“. Dabei wechseln sich Texte und Lieder zum Thema ab, mal utopisch, mal gefährlich, real oder nur im Kopf existent, aber immer kreativ und vielfältig.

Pastor, Präses, Rentner – Alfred Buß hatte immer Kirche und Welt im Blick

Den perfekten Gast-Autoren für diesen Themenabend im 40. Jubiläumsjahr der JKS haben die „4writer“ mit dem Königsborner Alfred Buß eingeladen. Im Mittelblock wird der aus dem TV bekannte Theologe und politisch wie kulturell engagierter Mann aus seinem Wirken und Werken berichten.

Als Pfarrer der Paul-Gerhard-Gemeinde war er vor Ort in die Kultur-Umwelt und Friedensarbeit involviert, bereitete das Kulturprojekt „Freiräume“ beim den Kirchentag im Ruhrgebiet vor, unterstützte den Chor „Die Zugvögel“ und organisierte als Superintendent des Kirchenkreises Unna das Philipp-Nicolai-Jahr mit vielen Kulturaktionen.
In seinen letzten aktiven Berufsjahren war er Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Sitz in Bielefeld. Seit Beginn seines Ruhestandes engagiert er sich unter anderem als Vorstandsvorsitzender der NRW-Stiftung „Umwelt und Entwicklung“ mit Sitz in Bonn.

Als Autor war der gebürtige Ostfriese insofern ein lebenslang tätig, besonders bekannt aber wurden seine Texte in der ARD-Sendung „Wort zum Sonntag“ beim WDR. Und er hat sein schriftstellerisches Talent weitervererbt: Sein Sohn Simeon alias Sim Panse organisiert und moderiert den Poetryslam in der Lindenbrauerei Unna.
Alles in allem verspricht die erste Lesebühne der JKS in diesem Jahr – nicht nur „vielleicht“ – sehr spannend zu werden.

Der Eintritt ist frei.

Freitag, den 26. Januar 2017

Beginn 19.30 Uhr

im Aktionsraum der Jugendkunstschule Unna

Foto von Alfred Buß: Stephan Born

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